Bordellbetrieb

Ein Bordell stellt kein Hotel dar

Keine Umsatzsteuer-Ermäßigung für Bordellbetriebe

Die Leistungen eines Bordellbetriebes werden nicht mit ermäßigtem Steuersatz besteuert, sondern mit dem normalen Steuersatz von 19 Prozent.

Es liegt eine Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf vom 01.06.2012 vor, der Kläger hatte versucht den Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2010 zu ändern, was ihm nicht gelungen ist. Der Umsatzsteuerbescheid ist rechtsmäßig.

Die entgeltliche Überlassung von Räumlichkeiten an Prostituierte zur Ausübung der Prostitution stellt keine dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegenden Leistungen. Vielmehr unterliegen auch diese dem Regelsteuersatz von 19 %.

Der § 12 Abs.2 Nr. 11 UStG erfüllt die Voraussetzungen in diesem Fall nicht und wird für die Leistungen eines Bordells nicht angewendet.

Die Umsatzsteuer beträgt grundsätzlich für jeden steuerpflichtigen Umsatz Weiterlesen

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